Via Mala klingt schöner als die deutsche Übersetzung „Schlechter Weg“. In alter Zeit suchten Säumer und Schmuggler den risikoreichen Weg zwischen Felswänden und tosendem Wasser beladen mit Wein und Handelswaren nach Süden oder Norden. Besuchen wir mit unseren Gästen diese Schlucht, so scheint die Zeit still zu stehen; die tropfenden Steinwände mit ihren hängenden Pflanzen. Die Wassermassen graben sich immer tiefer ins Gestein, seit Jahrtausenden. Die Kraft der Natur nimmt uns hier immer wieder in den Bann. Bei der Rückfahrt meinte ein Feriengast im Hotelbus, dass sie das Gefühl habe, einen ganzen Tag da drin gewesen zu sein, statt nur zwei Stunden. Wir freuen uns aufs nächste Mal, wenn die Schlucht uns wieder das Zeitgefühl nehmen wird. Urs Heinz Aerni, Ihr Kulturmacher

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